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Plantagen-Bäume aus dem Genlabor
Herr S. Kahn aus Hamburg-Sasel fragt: "Wachsen auf Hamburger Gebiet gentechnisch veränderte Bäume?"

    Auf der Hamburger Stadtfläche sind nach Auskunft der Umweltbehörde keine gentechnisch veränderten Bäume freigesetzt worden. Nur im Institut für Allgemeine Botanik in Flottbek wachsen gentechnisch veränderte Pflanzen in etwa 100 Blumentöpfen in einem Gewächshaus. Da die Pflanzen unter Glas und in Töpfen stehen, können sie sich nicht in der Umwelt ausbreiten.
       Heftige Diskussion hatten vor vier Jahren 480 gentechnisch veränderte Zitterpappeln (Aspen) in Großhansdorf ausgelöst. Sie sind so getrimmt, dass sie helle Blätter bilden und schwach wüchsig sind. Die Forscher wollen mit dem Freilandversuch herausfinden, wie stabil und wirksam die künstlichen Gene über Jahre hinweg sind.
       Es hat sich bereits gezeigt, dass bei etwa zwei Prozent der Pappeln das neue Merkmal nur teilweise oder gar nicht mehr ausgeprägt wird. Das ist wirtschaftlich betrachtet ärgerlich und ökologisch bedenklich. Blüht beispielsweise ein Baum, der dieses eigentlich nicht sollte, kann sich sein transgener Pollen in der Umwelt verbreiten.
    Weltweit gibt es nach Angaben des Umweltbundesamtes zurzeit etwa 150 Freisetzungen von transgenen Gehölzen wie Obstbäumen und Ziersträuchern. In den USA darf eine Papaya mit gentechnisch erzeugter Virusresistenz bereits verkauft werden.
       Da Bäume im Vergleich zu einjährigen Nutzpflanzen wie Mais oder Raps langlebig sind, können sie die Umwelt stärker beeinflussen. Auch wenn die Gehölze für den Anbau in Plantagen und nicht für den Waldbau gezüchtet werden, können sie naturnahe Ökosysteme dennoch stören.
       Dabei können unerwünschte Folgen sogar erst nach Jahrzehnten auftreten. So wurde bei nicht heimischen Gehölzen (so genannten Invasoren) beobachtet, dass durchschnittlich 150 Jahre verstreichen, bevor eine Störung manifest wird.
       Ob diese Erfahrung auf gentechnisch veränderte Bäume übertragbar ist, weiß man nicht. Experten betonten daher, dass eine Langzeitüberwachung notwendig ist.    (ANGELA GROSSE)

© 6.1.2000, Ein Service vom  
Hamburger Abendblatt
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